Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für viele Menschen ein großer Schock. Die Verletzung der Privatsphäre, das verlorengegangene Sicherheitsgefühl oder auch schwerwiegende psychische Folgen, die nach einem Einbruch auftreten können, sind für die Betroffenen meist schlimmer als der rein materielle Schaden.
Für das Jahr 2024 verzeichnet die bundesweite Polizeiliche Kriminalstatistik einen leichten Anstieg beim Wohnungseinbruch. Insgesamt wurden 78.436 Fälle einschließlich der Einbruchsversuche erfasst, 2023 waren es 77.819 Fälle. Die Aufklärungsquote lag 2024 bei 15,3 Prozent. Dennoch liegen die Fallzahlen im abgelaufenen Jahr weiterhin deutlich unter dem Niveau vor der Pandemie: 2019 wies die PKS noch 87.145 Fälle einschließlich Einbruchversuche aus.
Hinzu kommen 97.078 Fälle von Diebstahl aus Keller- und Dachbodenräumen sowie Waschküchen, die 2024 erfasst wurden.
Gleichzeitig blieben auch im Jahr 2024 nahezu die Hälfte (45,7 Prozent) der Einbruchsdelikte im Versuchsstadium stecken. Das bedeutet, dass ein Großteil aller Einbrüche nicht über das Versuchsstadium hinauskommt, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischen Maßnahmen. Viele Einbrüche können also durch richtiges Verhalten, die richtige Sicherungstechnik und aufmerksame Nachbarn verhindert werden.
Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie darüber, wie Sie Ihr Zuhause wirkungsvoll schützen können und welche Sicherungstechnik für Sie geeignet ist. Außerdem erfahren Sie hier, wie der Staat Einbruchschutz fördert und wie Sie Teil des K-EINBRUCH-Netzwerkes oder Premiumpartner werden können.
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